Apfelkuchen mit Wallnuss-Zimt-Streuseln

Zuerst muss ich heute ein riesengroßes Danke! an euch aussprechen – euer liebes Feedback zum leckeren Kürbisrisotto (und natürlich auch insgesamt auf wuestenfuchs) hat Florian und mich riesig gefreut und zugleich bestätigt, dass es sich schon jetzt und dafür vollkommen gelohnt hat den Blog wieder aufleben zu lassen.
Das schöne ist ja, wenn man quasi etwas zu feiern hat, dann braucht man Kuchen! Was für ein Zufall, dass die liebe Le-Thu ein hervorragendes Rezept in petto hat, dass sich sogar vegan backen lässt ;) Den Rest erzählt sie euch dann aber besser mal selbst und vor allem, wie ihr selbst so einen tollen C
rumble-Cake backen könnt:

Als ich diesen Kuchen anlässlich eines Geburtstages buk, schien die Sonne noch gnadenlos auf den Asphalt. Und als ich ihn in den Ofen schob, da dachte ich mir, dass ich mich doch eigentlich auf den Herbst freute. Und als der Zimtgeruch mir in die Nase stieg, dachte ich mir, dass dieser würzige Geruch bald öfters die Küche erfüllen würde, doch zum Glück hätten wir ja noch Sommer. Wink des Schicksals, eine Woche später legte sich ein Dauergrau auf und um Hannover und abends kroch schon langsam die Kälte durch meine relativ undichten Fenster. Ein klares Zeichen dafür, dass der Herbst sich näherte. Und ein klares Zeichen dafür, dass der folgende Apfelkuchen von nun an öfters gebacken werden konnte. Auch wenn ich Zimt zu jeder Jahreszeit essen kann – Zimteis ist übrigens unglaublich lecker – bei kalten Temperaturen schmeckt es doch trotzdem immer noch ein bisschen besser.

Tipp: Dieser Kuchen lässt sich auch wunderbar vegan zubereiten, wie ich es damals für das Geburtstagskind tat.

Zutaten für den Kuchen 125g Margarine
200g Mehl
2 EL Zucker

1 Pck. Vanillezucker
1 Messerspitze Backpulver
4 mittelgroße bis große Äpfel 2 EL Aprikosenkonfitüre

Zutaten für die Streussel
150 Mehl
80g Margarine
3EL weißen Zucker
3EL braunen Zucker
2-4 TL Zimt nach Geschmack
2 Hände voll gehackte Wallnüsse

Zuerst bereiten wir den Kuchenteig vor, bei welchem es sich um eine Art Mürbeteig handelt. Dafür geben wir die Magarine in Stückchen zu dem Mehl dazu. Den Zucker und den Vanillezucker dazugeben und miteinander verkneten. Nach Bedarf vorsichtig und löffelweise kaltes Wasser hinzugeben und verkneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Dieser wird im Kühlschrank für circa eine Stunde kalt gestellt. Nun widmen wir uns der Zubereitung der leckeren Streussel! Hierfür Mehl, Magarine ebenfalls wieder in Stückchen und den Zucker und den Zimt miteinander verkneten. Ich habe zwei verschiedene Zuckersorten verwendet, da brauner Zucker einen karamelligen Geschmack abgibt und der weiße Zucker für eine gute Konsistenz der Streussel sorgt. Die Menge des Zimts kann je nach persönlichen Geschmack variieren und bei mir als kleine Zimtkatze landen vielleicht noch ein paar Prisen mehr in den Streusselteig. Ganz zum Schluss die gehackten Walnüsse dazugeben und unterkneten. Diese verleihen dem Kuchen in Kombination mit dem Zimt einen wunderbaren herbstlichen Geschmack! Die Streussel kommen nun auch in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit kümmern wir uns um die Äpfel. Diese vierteln, entkernen und schälen und anschließend in feine Scheiben schneiden. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und diesen am besten in einer Tarteform auslegen und den Rand hochziehen. In einer normalen Springform funktioniert das ganze natürlich auch. Hier den Rand circa 4-5cm hochziehen. Dann die Apfelscheiben hineinlegen. Die Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Topf mit etwas Wasser erhitzen, bis sie sich verflüssigt hat und diese über die Apfelscheiben geben. Schließlich den Streusselteig über die Äpfel krümeln und alles bei 180°C für 40 Minuten in den Ofen schieben.

Fotos: Le-Thu Tran oder besser meine liebe uhtel