Das hat (Kür)Biss!

Heute gibt es was ganz neues hier auf  wuestenfuchs! Ich habe mich mit ein paar lieben Freunden zusammengetan und wir haben gemeinsam ein paar super Rezepte zusammengesammelt die man besonders im Herbst super machen kann. Gerade ist ja wieder Hochsaison für Marmeladen, Kürbisse, Äpfel und vieles mehr. Dabei muss ich ja gestehen, Kürbis habe bisher nicht angefasst, ich wusste gar nicht wie ich den zubereiten soll… Aber genug von mir, lest selbst, was Florian zum Thema Kürbis gezaubert hat:

September: Ach, wie habe ich mich auf Marzipankartoffeln und Lebkuchenherzen in den Supermarktregalen gefreut. Nicht. Aber sollen sie machen, irgendwer wird das Zeug schon kaufen. Weitaus größer ist die Freude bei mir dagegen über frische Kürbisse in der Gemüseabteilung und auf dem Markt. Wahlweise auch direkt vom Bauernhof um die Ecke erworben. Kürbissuppe geht immer und schmeckt auch am nächsten Tag aufgewärmt im Büro noch lecker. Darüber hinaus ist Kürbis auch noch gesund, steckt er doch voller Vitamine, Mineralstoffe (Magnesium, Kalzium, Eisen und Kalium) und sattmachender Ballaststoffe. Doch nicht nur in der Suppe macht das Gemüse eine gute Figur. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einem Kürbisrisotto?  In der vergangenen Woche hatte ich von einer großen Charge Kürbis-Suppe noch einen Teil des Hokkaidos über.  Entstanden ist daraus ein leckeres Risotto. Das genaue Rezept liegt dem Autor leider nicht vor, da er sich selten an Mengenangaben und Anweisungen aus Rezeptbüchern hält, aber es muss sich in etwas so zugetragen haben:

Ein Viertel eines kleinen Hokkaidos wird mit einer Zwiebel und ordentlich Knoblauch in etwas Butter angedünstet. Wer mag (ich mag), darf an dieser Stelle auch gerne noch eine Chilli hinzugeben. Ca. 150 Gramm Risottoreis werden hinzugefügt und kurz „mitglasiert“. Nun das Ganze mit etwas Weiswein ablöschen, so dass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Parallel benötigt ihr mindestens einen halben Liter Brühe (warm, der Reis mag es nicht, wenn er erschreckt wird), die ihr nach und nach immer dann nachgießt, wenn der Pegel im Topf unter den Füllstand der Zutaten sinkt. So köchelt alles eine Weile (ca. eine halbe Stunde) vor sich hin. Am Ende, wenn der Reis gar ist (im Inneren noch ein wenig bissig), rührt ihr eine gute Portion Parmesan unter das Risotto. Der Käse hilft noch mal dabei, die „schlotzige“ Konsistenz des Risottos zu erreichen. Schnell noch ein paar frische Kräuter untergehoben und fertig ist ein leckeres Herbst-Gericht! On top kann man nun noch in einer Pfanne angeröstete Kürbiskerne über das Risotto streuen. Auch eine zusätzliche Prise gehobelter Parmigiano kann nie schaden!

Foto: Florian Siebelmann